Was ist eine semantische Suchmaschinenoptimierung, wozu dient sie, und was bringt sie?Im Konkurrenzkampf der Suchmaschinen gewinnen letztlich diejenigen Suchmaschinen die meisten Besucher, die die informativsten und lösungsorientiertesten Informationen anbieten können, und den Suchenden die grösstmögliche Zeit schenken. Suchmaschinen sind aber nicht nur auf guten Inhalt angewiesen, sie müssen ihn zuerst erkennen, und Suchanfragen passend zuordnen können. Die Semantik einer WebSite, das heißt, deren inhaltliche Bedeutung zu erkennen, ist für Maschinen jedoch alles andere als einfach. Noch schwieriger ist für sie, die Bedeutung übergeordneten Themen zuzuordnen, sowie die Bewertung deren Qualtät. Gängige Verfahren des Web 1.0 und des Web 2.0 versuchen das Problem durch die Verwendung von Links (backlinks) von anderen WebSites, oder durch von Usern vergebene Schlagworte (tags) und Bewertungen, zu lösen. Das jedoch schafft neue Probleme: die Qualität der verlinkenden WebSites, und die vergebenen KeyWords selbst, sind zu uneinheitlich, und ein WebSite-Betreiber muss einiges seiner besser in die Angebotsentwicklung zu investierenden Zeit damit verbringen, solche Links und Bewertungen über Monate aufzubauen. Eine semantische Suchmaschinenoptimierung hilft hingegen den Suchmaschinen, weiterbringende von unbrauchbaren Inhalten zu trennen. Das hilft nicht nur allen Suchenden und den Suchmaschinen Betreibern auf ihrem Weg ins Web 3.0, sondern den Betreibern von WebSites unmittelbar: Denn diejenigen WebSites, die aus Sicht der Suchmaschinen die besten Inhalte zu einem Thema anbieten können, werden bereits heutzutage in den Ergebnissen zuvorderst angezeigt. Dadurch erhalten die besten Inhalte in der Regel die meisten Besucher, und können die grössten Umsätze initiieren. Eine semantische Suchmaschinen-Optimierung (S-SEO) unterstützt einen WebSite -Betreiber im einfachsten Fall darin, die von ihm bereits verwendeten Begriffe, die aus der Sicht wichtiger Suchmaschinen zu einem übergeordneten Thema gehören, zu erkennen, und sich verstärkt auf diese zu konzentieren. Im komplexesten Fall übernimmt sie die Rolle einer Unternehmensberatung, indem sie ihn dabei unterstützt , die unique selling points (USP) seine WebSite, beispielsweise mittels einer Web-Marktforschung und einer Web-Standortbestimmung, zu identifizieren, die Beschreibung der Angebote und Themen entsprechend anzupassen, und den Kreis der Interessenten damit gleichzeitig zielgenauer anzusprechen und zu erweitern. Weil sie dazu die Begriffe mit für diese WebSite optimalem Aufwand / Ertrag- Verhältnis erkennt und einsetzt.
Die Auflösung von alten Denk-Gewohnheiten ...Suchmaschinenoptimierung (SEO), die sich nicht zusammen mit der Technologie der grossen Suchmaschinen weiter entwickelt, verliert an Wirksamkeit, und längerfristig ihre Existenzberechtigung. Die SEO baut, zumindest implizit, noch oft auf solchen Grundannahmen auf, wie dass die Suchmaschinen hauptsächlich Suchbegriffe und Links zählen. Mehr und mehr wurden die Positionen der angezeigten Ergebnisse jedoch abhängig von Anderem, wie beispielsweise den inhaltlichen Zusammenhängen (das wird häufig als die "hinter den Suchbegriffen stehende Bedeutung", oder: latente Semantik, bezeichnet), von dem Zeitpunkt der Anfrage, den persönlichen Suchgeschichten (personaliserten Suchen), sowie von den (Meta-) Informationen über die Suchenden selbst (insbesondere bei Abfragen über das Mobilfunknetz - wer ist der Teilnehmer, und wo ist der Teilnehmer zum Zeitpunkt der Anfrage). Dadurch direkt betroffen wird das sogenannte "Suchmaschinen Ranking". Das bezeichnet die Position, die eine bestimmte WebSite für einen bestimmten Suchbegriff in der Ergebnisseite einer Suchmaschine hat. Bis vor nicht allzu langer Zeit war diese eher stabil, und mit den Mitteln der traditionellen SEO gut beeinflussbar. Dadurch wurden Maße wie der PageRank (bei Google), oder die Anzahl der BackLinks, geradezu zu einem Sinnbild und Synonym für die Wirksamkeit der SEO. Heutzutage jedoch sind die Zusammenhänge zwischen Ranking-Positionen und diesen Maßen weitaus geringer als in der Vergangenheit. Derartige Phänomene können gut als Zeichen der zunehmenden Semantisierung des Webs (der Entwicklung des Internets in Richtung Web 3.0) verstanden werden. Bedeutet das das Ende der SEO? Nein, das bedeutet lediglich, dass sich die SEO mit- und weiterentwickeln muss. Es gibt bislang weltweit nur sehr wenige SEO -Agenturen und -Dienstleister, die mit der schnellen Entwicklung der Suchmaschinen zu bedeutungserschliessenden, qualitätsbewertenden und semantischen Suchmaschinen Schritt halten können. Das ist nicht auf die sehr unterschiedlichen Grössenordnungen in den verfügbaren Finanz- und Entwicklungskapazitäten zurückzuführen, sondern auch auf die neue konzeptuelle Ausrichtung, mit nicht allgemein verfügbaren Wissen und Know How. Die semantische Optimierung erfordert vom Dienstleister unter Anderem den Betrieb eigener Suchmaschinen, welche das Sammeln grosser Datenmengen aus dem Web übernehmen, die verbunden wird mit der Fähigkeit zur Entwicklung, Anwendung und Auswertung darauf anzuwendender statistischer und/oder neuronaler Verfahren. Die Entwicklung eines derartigen Backgrounds nimmt letztlich mehrere Personenjahre Forschungs- und Entwicklungskapazität in Anspruch. Im Fall der artebis dührte dies zur parallelen Entwicklung der Web Forschung - mit einer semantisch arbeitenden 'Antwort'maschine, die gänzlich neue Anwendungsmöglichkeiten beispielsweise in der Marktforschung eröffnet.
Warum semantische Suchmaschinen auf dem Vormarsch sindWas sind eigentlich die Gründe für die Entwicklung des semantischen Webs, welches oft als Web 3.0 bezeichnet wird? Sehen wir uns die Gründe zur Semantisierung des Webs zunächst mal aus Sicht der im Internet Suchenden und der Suchmaschinen an: Je besser die Ergebnisse einer Internet-Suche mit einer bestimmten Suchmaschine mit den Erwartungen derjenigen, die suchen, übereinstimmen, je schneller und unmittelbarer die Antworten zu Lösungen führen, und je weniger ungeeigente Treffer und Antworten sich 'hineinschummeln' oder (als Spam) hineingejubelt werden, desto brauchbarer werden deren Ergebnisse. Desto häufiger wird folglich eine solche Suchmaschine benutzt, und umso höher können die Werbe-Einnahmen dieser Suchmaschine werden. Hierbei geht es weltweit um Umsätze im zweistelligen Milliardenbereich. Logischerweise sind die Suchmaschinen sehr daran interessiert, ihren Besuchern einen möglichst hohen Prozentsatz, 'relevanter', das heisst, möglichst passender und Lösungen bringender, Ergebnisse auf ihre Anfragen hin zu liefern. Wie jedoch finden die Suchmaschinen möglichst gut heraus, was von den Suchenden 'eigentlich' gesucht wird? Und welche Antwort sie in diesem Moment erwarten? Im Prinzip einfach, in der Umsetzung allerdings sehr aufwändig: das geschieht durch die Nutzbarmachung zusätzlich erschlossener Informationen und Heuristiken, die sich beispielsweise aus dem Zusammenhang der gesuchten Begriffe, oder aus dem Ort, an dem sich ein Suchender befindet, oder seiner Such-History, seinen Cookies, oder anderen impliziten Informationen, ergeben und daraus erschliessen und auswerten lassen. Normalerweise gibt ein Suchender (es sei denn, er kennt sich in dem Fachgebiet gut aus - doch das brauchte eine Einarbeitungszeit) nicht alle und genau die Suchbegriffe schon bei der ersten Suche ein, die nötig sind, um von einer Suchmaschine tatsächlich die für ihn bestmöglichen Suchergebnisse geliefert zu bekommen. Jemand, der beispielsweise nach einem neuen Job sucht, wird erst nach Versuchen und Irrtümern herausfinden, dass für ihn eine Mischung aus typischen und miteinander inhaltlich verwandten Begriffen als Suchanfrage am besten geeignet ist - zum Beispiel 'job jobs stellen stellenangebote jobbörsen stellenbörsen stellenmarkt'. Zur weiteren Verbesserung des Suchergebnisses kann er auch ungeeignete Begriffe, wie beispielsweise '-lehrstellen -ausbildungsplätze -praktika' (bei Google, und vielen anderen Suchmaschinen, durch ein vorangestelltes Minuszeichen) auschliessen. In der Praxis werden jedoch überwiegend weniger, sowie weniger gut ausgewählte, Suchbegriffe eingegeben, und noch seltener werden welche ausgeschlossen. Mit dem unerfreulichen Ergebnis für den Suchenden, dass er nicht die optimalsten Ergebnisse findet, die Relevanz der Suchtreffer zufällig ist, und zudem von der einen zur anderen Anfrage schwanken kann ... Eine deutliche Verbesserung der Ergebnis-Relevanz lässt sich dadurch erreichen, dass es den Suchmaschinen zunehemend besser gelingt, die 'eigentliche' Bedeutung der Suche, deren Absicht, genauer zu analysieren, zu erschliessen, sozusagen zu 'verstehen'. Es geht hierbei um die Erschliessung der Bedeutung der eingegebenen Begriffe, um die Erkennung der Eingabe-Semantik, um besser auf die Intention der Anfrage schliessen zu können. Wenn jemand nach Jobs sucht, dann ist es recht wahrscheinlich, dass er eben nicht nur WebSites, die auf das Wort 'Jobs' optimiert wurden, finden möchte, sondern eben auch solche, die verwandte Themenbereiche wie Stellenangebote oder Stellenmarkt abdecken. Die Suchmaschinen zeigen derzeit sehr unterschiedliche Fähigkeiten, näher oder ferner verwandte und zugleich geeignete WebSites zu finden, die das gesuchte Wort nebenbei, oder gar nicht, beinhalten, und dennoch die Relevanz aus Sicht des Suchenden erhöhen, weil sie das Thema treffen. Als Positiv-Beispiele von Suchmaschinen, die das, aus unsererer Sicht, schon gut hinbekommen, sind SemaGer, Hakia, sowie Google zu nennen. Um das nachzuvollziehen, geben Sie bei Google einmal "~Jobs" (mit vorangestellter ~ Tilde) ein, und ein zweites Mal nur "Jobs" (ohne Tilde, und in beiden Fällen jeweils ohne Anführungszeichen). Vergleichen Sie die Ergebnisse miteinander... Im ersten Fall werden Sie beispielsweise auch WebSites angezeigt bekommen, die auf Stellen, Stellenmarkt, recruitment oder career optimiert sind, im zweiten Fall jedoch nicht - da werden nur WebSites, die auf 'Jobs' optimiert sind, angezeigt.
Die Folgen für die SEODie gute Nachricht für Sie als WebSite-Betreiber: Sie müssen Ihre WebSite nicht mehr unbedingt (im Gegenteil, sogar besser nicht) auf die hart umkämpfte Hauptschlüsselworte wie 'Jobs' optimieren, um dennoch mit genau diesem lukrativen Begriff leicht gefunden zu werden. Optimieren Sie Ihre WebSite also semantisch, oder beautragen Sie uns, Ihnen zu beschreiben, was Sie tun können, oder das für Sie zu tun. In der Schlüsselbegriffs-Analyse werden die geeigneten Begriffe übrigens unter Anderem auch unter dem Gesichtspunkt ihres voraussichtlichen Kosten/Nutzen Verhältnis für Ihre WebSite ausgewählt. Der Gewinn der semantischen Suchmaschinen Platzierung, im Vergleich zur traditionellen SEO, liegt in höher erreichbaren Besucherzahlen auch weniger starker WebSites, sowie, grundsätzlich, in einer relativ höheren Erfolgswahrscheinlichkeit und geringereren Schwankungsbreite der Besucherzahlen, und einer grösserern Nachhaltigkeit der erreichten Ergebnisse.
Damit sind die Möglichkeiten dieser, derzeit modernsten Form der Suchmaschinen Optimierung, noch nicht ausgeschöpft ... :
|
|
